Geschichte 
und Bilder

cover_332x479_kircheQuiriakus05_grau_vorderseite   NEU ERSCHIENEN:
„Die Kirche des Hl. Quiriakus,
...die Geschichte und ihre Heiligthümer“ von Hermann Josef Liell sowie die „Die Tabener Kirchengeschichte des 19., 20. und 21. Jahrhundert“,

Pfarrkirche St. Quiriakus und Auctor, Filialkirche Hamm, Michaelskapelle, Rodter Kapelle, u.a. Geschichtliche Ereignisse und aktuelle Forschungsergebnisse mit zahlreichen Zeichnungen und Abbildungen, 264 Seiten, A4

Kirche St Quiriacus um 1900_aussenansicht

Kirche, Wallfahrtsort/ -stätte:

Die früheste gesicherte Erwähnung einer Kirche erfolgte im Testament der Erkanfrida, der Witwe Nithalds. Hier wird auch das Patrozinium des hl. Quiriakus genannt.
Laut einer Kaiserurkunde erfolgte 1056 ein Neubau einer einschiffigen romanischen Kirche, mit ausgemalte Apsis, die 1070 durch Erzbischof Udo eingeweiht wurde.
Bereits im 12. Jahrhundert wurde die Kirche sowohl als „Konventskirche“ (für die Mönche), als „Leutkirche“ (für die Pfarrgemeinde) und als „Wallfahrtskirche“ (Pflichtwallfahrt zum Grab des Hl. Quiriacus) genutzt.
Im Jahre 1487 wurden Kirche und Pfarrei in die Abtei St. Maximin inkorporiert. Für die Finanzierung der Renovierung der Kirche wird im Jahre 1501 ein Ablaß erteilt. Bei dieser Renovierung erhielt die Kirche ein gotisches Gewölbe (vgl. Liell s. 11)

Kirche St. Quiriacus um 1930

Aus einer Urkunde von 1587 geht hervor, dass anlässlich eines Jahrgedings die Vereidigung der Sendschöffen am „Hauptaltar“ und der Gerichtsschöffen vor dem „St. Maximin-Altar“ stattfand.
Im 17. Jahrhundert wurde die bisherige Kirche um ein kleines halbes Seitenschiff erweitert, das durch eine rundbogige Öffnung mit der Quiriacus Kirche (Hauptschiff) verbunden war. Dieser Kapellenraum wurde dem Hl. Hubertus geweiht und diente der Pfarrei als Pfarrkirche.
Die Quiriacus-Kirche wurde um 1720 unter dem Abt. Nicolaus Paccius (1719-1731) umgestaltet, indem dieser den in seiner Bausubstanz erhalten gebliebenen romanischen Chorraum um ein neues Kirchenschiff mit Flachdecke ergänzte. Leider gingen die im Chorraum vorhanden Ausmalungen verloren.
Mit der Aufhebung des Klosters wurde 1802 das Gebäude der Kirche durch die französische Regierung der Pfarrgemeinde zugewiesen, die die Kirche 1829 instand setzte.

Kirche St Quiriacus um 1900_innenansicht

Im Hochalter der Quiriacus Kirche wurde im Jahre 1833 durch Pastor Bechtel der Schrein mit den Gebeinen des Hl. Quiriacus wiederentdeckt. Bei den 1833 und 1890 durchgeführten Öffnungen wurden die Gebeine von Sachverständigen als ein nahezu vollständiges Skelett testiert.
Durch Pastor Liell wurde 1898 die Kirche erneut ausgemalt. Die von Pastor Liell auf Putz aufgetragenen Zeichnungen wurden von einem Kirchenmaler auf Zinkplatten übertragen und 1937 im Chorraum aufgehängt.

Kirche Taben-Rodt, Sankt Quiriakus, Aussenansicht

Während des 2. Weltkriegs wurden die Reliquien an einem sicheren Ort außerhalb der Pfarrkirche verwahrt. Bedingt durch Brandstiftung verbrannten im Jahre 1945 große Teile der Kirche und des Klosters, dabei verschmolzen die Zinkplatten mit den Ausmalungen, ferner wurde das ganze Inventar in der Kirche zerstört.
1951 konnte in der wiederhergestellten Kirche erstmalig wieder Gottesdienst gefeiert werden.

Heute präsentiert die im Jahre 2008 unter Leitung von Dechant Feid renovierte Pfarrkirche den Schrein mit den Gebeinen des hl. Quiriacus gut sichtbar unter dem Hauptaltar (s.u.).

Kirche Sankt Quiriacus,Taben-Rodt

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Kirche Sankt Quiriacus und Auctor, Taben-Rodt, im Jahre 2007 (Innenansicht nach der Renovierung)

Vor dem Altar: Schrein mit den Gebeinen des Hl. Quiriacus.
Im Hintergrund ist der Schrein mit den Gebeinen des. Hl. Auctor zu sehen.

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